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	<title>Small things can change the world.</title>
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	<description>Mein Leben im Planquadrat 1B.</description>
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		<title>Wie man eine Eierlegende Wollmilchsau zerlegt.</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2010/03/wie-man-eine-eierlegende-wollmilchsau-zerlegt/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 21:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründerwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, es war eine echte Sauerei!
Letzte Woche habe ich endlich dieses riesige schwergewichtige Vieh von einer Wollmilchsau erlegt, geschlachtet und seziert. So gut habe ich mich schon lange nicht mehr gef&#252;hlt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ob es ein Festessen wird? Na ja … das muss sich wohl erst noch beweisen.
Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, es war eine echte Sauerei!<br />
Letzte Woche habe ich endlich dieses riesige schwergewichtige Vieh von einer Wollmilchsau erlegt, geschlachtet und seziert. So gut habe ich mich schon lange nicht mehr gef&#252;hlt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ob es ein Festessen wird? Na ja … das muss sich wohl erst noch beweisen.</p>
<p>Als Unternehmer &#252;bt man gerade am Anfang zumeist mehrere Berufe gleichzeitig aus.  Man ist der J&#228;ger, der das Vieh anvisiert und schie&#223;t, der Fleischer, der es anschlie&#223;end zerlegt, der Koch, der es br&#228;t und w&#252;rzt und schlie&#223;lich der nette Wirt, der seine G&#228;ste mit einem gro&#223;z&#252;gigen L&#228;cheln bedient. Der Weg ist dabei sehr lang und nicht immer nur angenehm.  Bevor das leckere Gericht mit knusprig gebackener Schwarte und unwiderstehlichen Duft dem Gast serviert werden kann, muss erst noch das z&#228;he Fleisch vom Rest getrennt, das Blut ger&#252;hrt, die D&#228;rme abgeschleimt und der Kopf zerlegt werden.  Wie sooft im Leben hei&#223;t es auch hier: erst die Arbeit, dann das Vergn&#252;gen!<br />
Hauptsache, Du hast ein gutes Messer!</p>
<p>Woran erkennst du aber, dass du eine Eierlegende Wollmilchsau geschossen hast? Das gute alte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eierlegende_Wollmilchsau" target="_blank">Wikipedia</a> sagt dazu:<br />
<em>„Die eierlegende Wollmilchsau (auch Eier legende Wollmilchsau) ist ein umgangssprachlicher Begriff, der auf Sachen und Sachverhalte Anwendung findet, denen besonders vielf&#228;ltige F&#228;higkeiten zugeschrieben werden.“</em></p>
<p>Es ist also ein solches Ding, das alles kann. Ein Ger&#228;t, ein Produkt, ein Lebewesen, eine Software?<br />
Wer solch ein Tier erlegt, kann sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Jeder seiner Kunden wird sich darum rei&#223;en m&#252;ssen, denn es hat von allem nur das Beste. Es schmeckt jedem so, wie es ihm gef&#228;llt. Dem einem nach Rind, dem anderen nach Huhn und den Exotenliebhaber nach K&#228;nguru oder Krokodil. Denkste! Denn wer als Koch solch ein Tier zubereiten soll, wird arge Schwierigkeiten haben, es  entsprechend zu verarbeiten. Soll es lieber gekocht oder gebraten werden? Soll es mit Thymian oder  besser mit Ingwer gew&#252;rzt werden? Soll es lange oder nur kurz im Ofen gebraten werden?<br />
Fragen &#252;ber Fragen, die beantwortet werden sollten. Denn nicht nur der Kunde wird sich wundern, was er mit einem Gericht anfangen soll, das irgendwie nach allem schmeckt, sondern auch der Koch! Beide werden sich daran verschlucken!</p>
<p>Ganz sicher kann man sich sein, ein solches Tier erlegt zu haben, wenn das eigene Produkt</p>
<ul>
<li>grunds&#228;tzlich jede Zielgruppe anspricht</li>
<li>von jeden Kunde gekauft werden wird</li>
<li>und einfach allen Leuten gef&#228;llt.</li>
</ul>
<p>Machen wir uns nichts vor, solch ein Produkt gibt es nicht! Die Wahrscheinlichkeit der Erste zu sein, der es erfindet, ist daher geschwindend gering. Sichere Indizien, dass man es dennoch versucht, erkennt man</p>
<ul>
<li>wenn man viel dar&#252;ber reden kann, ohne etwas wirklich konkretes auszusagen</li>
<li>und alle Gespr&#228;chspartner nach dem Gespr&#228;ch genauso schlau sind wie zuvor.</li>
</ul>
<p>Da hilft nur eins! Die besten St&#252;cke heraustrennen und den Rest besser anderen &#252;berlassen.</p>
<p>Grobe Anleitungen wie man am besten seine Jagdtroph&#228;e zerlegt kann, findet man im Internet viele. Da fallen Phrasen wie:</p>
<ul>
<li>Wie lautet Ihre Gesch&#228;ftsidee?</li>
<li>Was ist das Besondere an Ihrer Gesch&#228;ftsidee?</li>
<li>Was ist das Besondere an Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung?</li>
<li>Gibt es daf&#252;r einen Markt oder Bedarf?</li>
<li>Welche Nutzen hat Ihr Angebot f&#252;r Ihre Kunden?</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Sie geben uns allesamt gute Hinweise: Wir sollen das schlechte vom guten Fleisch unterscheiden lernen &#8211; erkennen, was einmal der Braten und was eher die S&#252;lze sein wird.   Leider sind diese Hilfestellungen aber doch sehr schwammig.<br />
Wie messe ich den Bedarf, wie das Bed&#252;rfnis? Woher wei&#223; ich, ob ein Produkt interessant ist oder nicht? Wie trenne ich das gute vom z&#228;hen Fleisch?</p>
<p>Der Schl&#252;ssel zum Erfolg klingt nach langen &#252;berlegen so merkw&#252;rdig einfach. Das beste Produkt ist jenes, dass dem Kunden einen echten transparenten und messbaren Nutzen bietet! Wer das gute Fleisch heraustrennen will, muss in Zahlen denken. Genauso wie es sp&#228;ter einmal der Kunde tun wird.<br />
Der beste Braten ist der, dem sich der Kunde nicht entziehen kann, weil sein Duft noch mehr Hunger auf das macht, was ihm am wichtigsten ist: <strong>transparenter messbarer Erfolg</strong> in Form von mehr Geld, Zeit oder  Anerkennung.<br />
Nur wer so denkt wie sein Kunde, wird einen echten Festschmaus zubereiten k&#246;nnen, dem der Gast immer wieder gerne weiterempfehlen wird.</p>
<p>Wie steht ihr zu der Sache? Mich interessiertauch eure Meinung.<br />
Habt ihr noch weitere leckere Erfolgsrezepte, die dem Kunden oder Koch zufrieden stellen werden?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Erfolg ist eher ein scheues, introvertiertes Wesen</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2010/03/der-erfolg-ist-eher-ein-scheues-introvertiertes-wesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 22:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründerwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[43.800 &#8211; Na toll! … 43.800 Ergebnisse f&#252;r die Suchanfrage „Scheitern vorprogrammiert“!
Dank dem allwissenden Orakel Google, wei&#223; ich jetzt wenigstens, dass ich mit dieser Sorge wohl nicht alleine bin.
Es scheint eher so, als h&#228;tte jeder von uns mit der Eintrittskarte f&#252;rs Leben, diese fiese kleine Gemeinheit mitgebucht: Egal welcher Aufgabe man sich auch immer stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>43.800 &#8211; Na toll! … 43.800 Ergebnisse f&#252;r die Suchanfrage „Scheitern vorprogrammiert“!<br />
Dank dem allwissenden Orakel Google, wei&#223; ich jetzt wenigstens, dass ich mit dieser Sorge wohl nicht alleine bin.<br />
Es scheint eher so, als h&#228;tte jeder von uns mit der Eintrittskarte f&#252;rs Leben, diese fiese kleine Gemeinheit mitgebucht: <em>Egal welcher Aufgabe man sich auch immer stellen mag, es gibt stets mehr Wege daran scheitern zu k&#246;nnen, als sp&#228;ter einmal seinem Triumph in die Augen zu sehen.</em></p>
<p>Der Erfolg ist eher ein scheues, introvertiertes Wesen, das stets seinen lautstarken Bruder, dem Misserfolg, den Vortritt l&#228;sst. Dieser ist daf&#252;r ein echter Draufg&#228;nger, der sich an einem Abend, gleich auf mehreren Partys die Zeit zu vertreiben wei&#223;. Dumm nur, dass gutes Benehmen und Taktgef&#252;hl nicht gerade seine St&#228;rken sind.<br />
W&#228;re uns da nicht die Begleitung seines sch&#252;chternen, daf&#252;r aber immer zuvorkommenden Bruders, lieber? Ganz bestimmt!<br />
Warum aber besucht er uns dann so selten? Kann er uns etwa nicht finden? Oder sind wir vielleicht einfach nur schlechte Gastgeber?</p>
<p>Glaubt man der<a href="http://www.ikmt.de/public/homepage.htm#de/service/management-forum.htm#printthread.php@tid=334" target="_self"> Statistik, dass zwei Drittel aller IT-Projekte die gesetzten Ziele verfehlen</a>, so erscheint die Wortkombination „programmieren und scheitern“ wohl nicht ganz zuf&#228;llig.</p>
<p>Aus eigenen Erfahrungen wei&#223; ich, dass es viele Fettn&#228;pfchen gibt, in die man als Gastgeber eines eigenen Projektes treten<span style="color: #000000;"> kann. Es ist das M&#228;rchen wie  aus </span><a href="http://www.mycleverfriend.com" target="_blank">MyCleverFriend</a> zeitweise ein echtes Monster wurde.</p>
<p>Ihr werdet erstaunt sein, denn eigentlich geht das alles ganz einfach. Man organisiere einen Festakt und …</p>
<ul>
<li>lade alle m&#246;glichen Bekannten, Freunde und Leute ein
<ul>
<li><strong>keine konkrete Zielgruppe</strong></li>
</ul>
</li>
<li>verrate besser niemanden den Grund f&#252;r die Einladung
<ul>
<li><strong>keine Spezialisierung</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>kein konkretes Ziel &#8211; 	alles nur wage Vorstellungen</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>blo&#223; nichts Konkretes in einem Satz beschreiben</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>das Projekt/der Programmiercode w&#228;chst langsamer als die Ideen; nur nicht sich einengen lassen oder spezialisieren 	m&#252;ssen</strong></li>
</ul>
</li>
<li>verziere die Feierlichkeiten mit allerlei Schnickschnack wie Halloweenmasken und leckeren 	Hochzeitstorten, ohne ein Thema wirklich zu bedienen
<ul>
<li><strong>mehr Features als Solutions</strong></li>
</ul>
</li>
<li>beschreibe den G&#228;sten besser nicht auf der Einladungskarte, wie sie dich finden. Schicke am besten &#252;berhaupt erst gar keine Einladung ab.
<ul>
<li><strong>kein Marketing</strong></li>
</ul>
</li>
<li>sage keinen der Eingeladenen, wann 	die Party beginnt oder endet
<ul>
<li><strong>kein konkreter Zeitplan, kein fertiger 	Release</strong></li>
</ul>
</li>
<li>frage besser keinen, der schon 	einmal eine &#228;hnliche Feier organisiert hat, was man besser machen 	k&#246;nnte
<ul>
<li><strong>keine Institution, die dich bremst, wenn du daneben liegst</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong> keine Beratung von au&#223;en holen</strong></li>
</ul>
</li>
<li>bereite das Essen m&#246;glichst ganz 	alleine vor, weil jeder Einwand nur st&#246;rt und prinzipiell von 	negativer Natur ist
<ul>
<li><strong>m&#246;glichst lange alleine in der eigenen 	Suppenk&#252;che arbeiten</strong></li>
</ul>
</li>
<li>biete am Buffet von allem etwas 	an. Passe aber auf, dass nichts wirklich zusammenpasst
<ul>
<li><strong>Zu viele 	Ideen und Anwendungsbeispiele</strong></li>
<li><strong>alles undefiniert</strong></li>
</ul>
</li>
<li>bereite am besten nichts f&#252;r die 	Feierlichkeit vor, weil alles m&#246;glichst spontan und authentisch 	sein soll
<ul>
<li><strong>Kein Designdokument – keine einzuhaltende Reihenfolge</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>keine Liste zum abhaken: „Das habe ich geschafft“</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>Editor, 	Programm, Library? &#8211; was denn nun als Erstes?</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>kein Ende definieren</strong></li>
</ul>
</li>
<li>veranstalte alles auf einem 	riesigen trostlosen leer stehenden Parkplatz ohne Regenschutz und 	Sitzm&#246;glichkeiten, auf denen sich alle Leute m&#246;glichst weit 	voneinander entfernen k&#246;nnen
<ul>
<li><strong>das Fundament w&#228;chst und w&#228;chst, 	aber das Haus wird nie gebaut</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>keine gemeinsame Vision und 	Kommunikation</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>keine klaren Grenzen</strong></li>
</ul>
</li>
<li>versuche die G&#228;ste st&#228;ndig bei 	Laune zu halten, in dem du die Musik immer ganz wild zwischen den 	verschiedensten Genres wechselst
<ul>
<li><strong>schleichende immer mehr werdende 	Zusatzfunktionen</strong></li>
</ul>
</li>
<li>rechne am Ende besser nicht nach, 	ob sich denn der ganze zeitliche/finanzielle Aufwand gelohnt hat
<ul>
<li><strong>Nutzen gegen&#252;ber Aufwand nicht stimmig</strong></li>
</ul>
</li>
<li>bilde sich am Ende des Tages ein, 	die Fete ist nur ein Reinfall gewesen, weil die anderen Leute die 	Schuld tragen
<ul>
<li><strong>kein Post-Mortem</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>keine Fehler bei sich suchen</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>kein 	Feedback einholen, egal ob Lob oder Tadel</strong></li>
<p><strong> </strong></p>
<li><strong>vors&#228;tzlich alles immer nur positiv sehen</strong></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Fallen euch auch noch Dinge ein, warum das geheimnisvolle Wesen „Erfolg“ eure Partys meidet? Bitte teilt sie mit mir. Es m&#252;ssen ja nicht zwangsl&#228;ufig nur Erfahrungen aus der Informatik sein.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OpenSource- und kommerzielle Software haben verdammt viele Gemeinsamkeiten.</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2010/03/opensource-und-kommerzielle-software-haben-verdammt-viele-gemeinsamkeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man auf meinem Arbeitsplan einsehen kann, verbringe ich viel Zeit mit der Erarbeitung meines Businessplans.
Bei der Frage aber, wie sich denn Open-Source-Projekte nun eigentlich finanzieren lassen, lande ich oft &#8220;nur&#8221; auf Webseiten, die vor allem die Unterschiede zwischen Open-Source und propriet&#228;rer Software hervorheben.

Was ist aber mit den Gemeinsamkeiten?
Schaut man einmal genauer hin, kommt man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man auf <a href="http://www.adrabbit.de/wordpress/arbeitsuebersicht/" target="_self">meinem Arbeitsplan</a> einsehen kann, verbringe ich viel Zeit mit der Erarbeitung meines Businessplans.<br />
Bei der Frage aber, wie sich denn Open-Source-Projekte nun eigentlich finanzieren lassen, lande ich oft &#8220;nur&#8221; auf Webseiten, die vor allem die Unterschiede zwischen Open-Source und propriet&#228;rer Software hervorheben.<br />
<em><br />
Was ist aber mit den Gemeinsamkeiten?</em></p>
<p>Schaut man einmal genauer hin, kommt man doch ein wenig ins Staunen. Zum Gl&#252;ck! &#8230; denn so bleibt mein Businessplan mehr als nur eine Ansammlung vieler ideeller Wertevorstellungen.</p>
<p><strong>Open-Source-Software </strong><strong><span style="color: #ff0000;">sowie</span></strong><strong> propriet&#228;re/kommerzielle Software:</strong></p>
<ul>
<li> m&#252;ssen ein Kundennutzen oder -bed&#252;rfnis befriedigen
<ul>
<li>eine L&#246;sung anbieten</li>
<li>Probleme des Alltags l&#246;sen oder vereinfachen</li>
</ul>
</li>
<li>ben&#246;tigen die gleichen Ressourcen, die sie besser nicht von ihren Kunden abverlangen sollten:
<ul>
<li>Geld (Webseite, Zeit)</li>
<li>Hardware</li>
<li>Zeit</li>
<li>Nerven</li>
</ul>
</li>
<li>m&#252;ssen funktionieren (dem Kunden ist egal wie)</li>
<li>sollten mehr Nutzen bringen als Aufwand kosten</li>
<li>haben Konkurrenten
<ul>
<li>im Open-Source-Bereich</li>
<li>im kommerziellen Bereich</li>
<li>in beiden Bereichen</li>
</ul>
</li>
<li>ben&#246;tigen eine stetige Kommunikation
<ul>
<li>zum Kunden und zur&#252;ck</li>
<li>zwischen den Entwicklern (am besten mit dem gleichen Ziel/gleicher Vision)</li>
</ul>
</li>
<li>m&#252;ssen zuverl&#228;ssig sein</li>
<li>m&#252;ssen performant sein</li>
<li>m&#252;ssen benutzerfreundlich sein</li>
<li>m&#252;ssen technisch l&#246;sbar sein</li>
<li>ben&#246;tigen motivierte und kompetente Mitarbeiter</li>
<li>brauchen weniger Features als Solutions (L&#246;sungen)</li>
<li>ben&#246;tigen Marketing</li>
<li>ben&#246;tigen Akzeptanz und Vertrauen des Kunden</li>
<li>sollten keine gro&#223;en Einstiegsh&#252;rde f&#252;r Benutzer und Entwickler darstellen
<ul>
<li>sollten eine gute und schl&#252;ssige Dokumentation mitbringen</li>
<li>verst&#228;ndlichen Programmiercode (keine Hacks, keine Workarounds) pflegen</li>
</ul>
</li>
<li>sollten Support liefern</li>
<li>m&#252;ssen ein gutes Image aufbauen</li>
<li>m&#252;ssen irgendwann einmal in irgendeiner Form released werden</li>
<li>m&#252;ssen entwickelt werden, bevor sie der Kunde das erste Mal sieht</li>
<li>sollten nach einen &#8220;Bauplan&#8221; erstellt werden</li>
<li>werden fast immer von Menschen (mit allen ihren Schw&#228;chen) entwickelt</li>
<li>haben Bugs sowie Sicherheitsl&#246;cher und m&#252;ssen daher ordentlich getestet werden</li>
<li>sollten auf Kundenfeedback eingehen</li>
<li>sollten das Rad nicht noch einmal erfinden</li>
<li>sollten den Kunden Zukunftssicherheit bieten</li>
<li>sollten in irgendeiner Form innovativ sein (Alleinstellungsmerkmal)</li>
<li>haben oft eine Lizenz</li>
<li>k&#246;nnen scheitern und niemals fertig werden</li>
<li>sind anf&#228;llig f&#252;r Murphys Gesetze</li>
</ul>
<p>Ich bin mir ganz sicher, dass diese Liste noch nicht vollst&#228;ndig ist. Habt ihr noch Erg&#228;nzungsvorschl&#228;ge? Ich freue mich &#252;ber eure Meinung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn schon Open-Source, warum dann nicht gleich richtig?</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2010/03/wenn-schon-open-source-warum-dann-nicht-gleich-richtig/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 18:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründerwerkstatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.adrabbit.de/wordpress/?p=137</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist sie also ausgesprochen, die Idee, wie es in meinem Leben weiter gehen soll. Man muss jedoch kein gro&#223;er Pessimist sein, um einen Tr&#228;umer (wie mich) wieder in die raue, kalte Realit&#228;t des Alltags zur&#252;ckzuholen:
„Das Geld, mein Junge! Wie willst du damit Geld verdienen?“
Die Frage ist leider nicht unberechtigt, auch wenn sie mir, so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun ist sie also ausgesprochen, die Idee, wie es in meinem Leben weiter gehen soll. Man muss jedoch kein gro&#223;er Pessimist sein, um einen Tr&#228;umer (wie mich) wieder in die raue, kalte Realit&#228;t des Alltags zur&#252;ckzuholen:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>„Das Geld, mein Junge! Wie willst du damit Geld verdienen?“</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Frage ist leider nicht unberechtigt, auch wenn sie mir, so gestellt, nur wenig konstruktiv erscheint. Geld war f&#252;r mich noch nie ein starkes Zugpferd, etwas auf die Beine zu stellen. Aufschlussreicher erscheint mir daher der Leitgedanke: „Wie willst du davon leben?“ Oder noch besser: „Wie willst du <span style="text-decoration: line-through;">davon</span> leben?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es ist vielleicht eine der wichtigsten Fragen, die man sich &#252;berhaupt stellen kann. Wer darauf wirklich eine ernsthafte Antwort sucht, darf nicht erwarten, dass er nach f&#252;nf Minuten weise durch sein restliches Leben rennt.<br />
Mehr als ein Jahr habe ich gebraucht, um mein passendes Rezept zu finden. Irgendwann lag es dann pl&#246;tzlich in der Luft. Es war auch Teil der Finanzkrise, die nicht nur der Gesellschaft insgesamt, sondern auch uns pers&#246;nlich ganz neue Fragen stellt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Was hat eigentlich welchen Wert?<br />
Wonach sollten wir wirklich streben? </em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Bis vor kurzem war die Antwort relativ einfach: Grinsende Manager, feste Handschl&#228;ge und steigende Wachstumserwartungen besiegelten lange Zeit nur einen Kurs: Profitabilit&#228;t, hoher ROI, hohe Unternehmenswerte (B&#246;rsengang, Exit), Hohe Verkaufspreise (Exit).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Wo aber bleibt der Mensch?<br />
Wo bleiben die weichen, nicht mit Zahlen messbaren Werte?</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jeder vernunftbezogene Unternehmer achtet bei der Anstellung seiner Mitarbeiter auch stets auf  Softskills wie Teamf&#228;higkeit oder Einf&#252;hlungsverm&#246;gen. Wer aber gebietet ihm, diese scheinbar so wertvollen, aber nicht kalkulierbaren Werte, auf dem B&#246;rsenparkett einfach auszublenden? Warum bewertet ein Investor nicht auch ein Unternehmen danach, ob es einen Nutzen f&#252;r die Allgemeinheit <span style="color: #000000;">bereitstellt</span>, neue (&#246;ko-)soziale Innovationen und Standards setzt, Gerechtigkeit und Umweltbewusstsein f&#246;rdert oder das internationale Zusammengeh&#246;rigkeitsgef&#252;hl st&#228;rkt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Diese Fragen erscheinen dumm und naiv. Es gibt aber keinen wirklich guten Grund, sie nicht trotzdem zu stellen. Vor allem dann nicht, wenn sie mehr noch als das Wirken anderer, auch den eigenen Lebensstil in Frage stellen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich habe mich entschieden, einen anderen Weg zu gehen, ganz gleich ob ich stolpere &#8211; ganz gleich ob ich „Das-habe-ich-doch-gleich-gewusst“-Leute lachen sehe. <strong>Mein erkl&#228;rtes Ziel ist es, bis Dezember 2010 mein Leben &#252;ber <a href="http://mycleverfriend.codeplex.com/" target="_self">mein eigenes Open-Source-Projekt</a> finanzieren zu k&#246;nnen. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Inspiriert durch die Webseite <a href="http://instructablesrestaurant.com/">http://instructablesrestaurant.com</a>, auf der man die Baupl&#228;ne f&#252;r ein ganzes „OpenSource“-Restaurant downloaden kann,  ist mir aufgefallen, wie engstirnig ich das Thema Open-Souce bisher betrachtet habe. Open-Souce kann mehr sein, als nur der freie Zugang zu lesbaren Maschinencode!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unternehmensziele, t&#228;gliche und monatliche Arbeitsabl&#228;ufe, Investitions- und Kalkulationspl&#228;ne,  Statistiken &#252;ber Erfolge und Misserfolge, Projektideen, Fremdeinfl&#252;sse, Post-Mortems, Studienergebnisse, White-Papers, Wunschlisten, Statistiken, Mitschriften … ja, all das kann man offen legen!<br />
Es erscheint nur zu verr&#252;ckt, es dann auch wirklich zu tun.<br />
Warum aber eigentlich nicht? Es ist die Idee von einem echten Open-Souce-Unternehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Von nun an werde ich Monat f&#252;r Monat meine Einnahmen und Ausgaben verst&#228;ndlich online stellen. Jeder soll einsehen k&#246;nnen, ob meine Tages~, Wochen~ oder gar Monatsziele erreicht wurden. Was gut und was schlecht gelaufen ist und welche R&#252;ckschl&#252;sse ich daraus ziehen werde.<br />
Jene Leute, die dar&#252;ber nachdenken, sich selber einmal selbstst&#228;ndig zu machen, sollen einsch&#228;tzen k&#246;nnen, was sie bei einer Gr&#252;ndung erwartet. Alle anderen sollen Spa&#223; dabei haben, mir beim Auswerten und Interpretieren meines unternehmerischen Geschicks zusehen und mitreden zu d&#252;rfen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Wenn schon Open-Source, warum dann nicht gleich richtig?</em><br />
Gerne freue ich mich auch &#252;ber eure Ideen, Vorschl&#228;ge und Einw&#228;nde. Wie stellt ihr euch ein solches offenes Unternehmen vor? Welche Themen interessieren euch am meisten? Schreibt mir bitte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seid auch ihr offen, f&#252;r das was da kommt!</p>
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		<title>Dennoch f&#252;hlt es sich verr&#252;ckt an.</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2010/02/dennoch-fuhlt-es-sich-verruckt-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:27:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründerwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Paket ist geschn&#252;rt! Die Gedanken neu sortiert, die Sorgen ordentlich verpackt, die meisten Fragen gestellt. Die Antworten? Hm &#8230; sind l&#228;ngst noch nicht alle gefunden.
Dennoch wei&#223; ich heute mehr denn je, wem ich das Paket „Zukunftstr&#228;ume“ widmen soll.
Der eine oder andere mag mich gerne f&#252;r verr&#252;ckt halten. F&#252;r mich bleibt es jedoch die gr&#246;&#223;te [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Das Paket ist geschn&#252;rt! Die Gedanken neu sortiert, die Sorgen ordentlich verpackt, die meisten Fragen gestellt. Die Antworten? Hm &#8230; sind l&#228;ngst noch nicht alle gefunden.<br />
Dennoch wei&#223; ich heute mehr denn je, wem ich das Paket „Zukunftstr&#228;ume“ widmen soll.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der eine oder andere mag mich gerne f&#252;r verr&#252;ckt halten. F&#252;r mich bleibt es jedoch die gr&#246;&#223;te Motivation: Ich will mich selbstst&#228;ndig machen und mit <a href="http://www.myCleverFriend.com" target="_blank">meinem eigenen OpenSource-Projekt</a> Geld verdienen. Mit dieser Idee bin ich lange nicht der Erste, dennoch f&#252;hlt es sich verr&#252;ckt an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Solange ich denken kann, h&#246;re ich unentwegt die Leute reden, selten aber wirklich etwas sagen. Abseits von Fu&#223;ball, Promis und Wetter wird es h&#228;ufig ruhig. Richtig still wird es jedoch erst dann, wenn man Gesch&#228;ftsleute nach ihren Erfolgsrezepten fragt. Sie werden dir antworten. Sie werden dir Honig ums Maul schmieren, sie werden dich als neuen Kunden anwerben. Ihren kostbarsten Schatz aber, ihr Wissen darum, wie sie nun wirklich Geld verdienen, werden sie dir nicht verraten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ist das schlimm? Kann man das jemandem vorhalten?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nein! Weder will ich das eine noch das andere. Es verk&#246;rpert nur das Selbstverst&#228;ndnis unserer Gesellschaft. Das Individuum geht immer einen Schritt vor dem Ganzen. Oft kommt erst das &#8220;Ich&#8221;, dann manchmal auch (sofern es dem Ich n&#252;tzt) das &#8220;Wir&#8221;. Ich bilde mir nicht ein, daran irgendwas ver&#228;ndern zu k&#246;nnen. Es motiviert mich jedoch, die Dinge auch einmal aus einer anderen Sicht zu sehen &#8211; alt antrainierte Lebensansichten zu hinterfragen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ich habe mich mit dem Thema OpenSource intensiv besch&#228;ftigt und sehe gute Gr&#252;nde diesen Weg zu gehen. Ich bin mit mir in der Sache im Reinen und werde mein Ziel hartn&#228;ckig verfolgen. Ich habe es fest beschlossen, selbst wenn es mich viele R&#252;ckschl&#228;ge und Nerven kosten sollte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ob ich wei&#223;, was ich da tue? Ja!<br />
Ob ich wei&#223;, dass es wirklich das Richtige ist? Nein!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ich will es dennoch probieren. Tue ich es nicht, w&#252;rde ich es ewig bereuen. Man lebt nur einmal und es ist sicher nicht verkehrt, an seine Ziele und Tr&#228;ume zu glauben. Beruht selbst alles nur auf einem naiven Traum, so bereut man wom&#246;glich eher das, was man nicht getan hat, als das, was man wenigstens einmal probiert hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dieses Ende wird ein Anfang sein!</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 09:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gründerwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, nun hat es mich also auch erwischt!
W&#228;hrend Abend f&#252;r Abend Medienvertreter, Politiker und Wirtschaftsbosse aller Art &#8220;scharfsinnig&#8221; vor dem Emblem eines wichtigen deutschen Autoherstellers in die Kameras blitzen, gehen reihenweise unbeachtet die vielen kleinen mittelst&#228;ndischen Unternehmen im Sumpf der Wirtschaftskrise unter.
Erst trifft es noch einen Fernbekannten, irgendwann deinen Nachbarn und dann, ganz unvermutet! &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Tja, nun hat es mich also auch erwischt!<br />
W&#228;hrend Abend f&#252;r Abend Medienvertreter, Politiker und Wirtschaftsbosse aller Art &#8220;scharfsinnig&#8221; vor dem Emblem eines wichtigen deutschen Autoherstellers in die Kameras blitzen, gehen reihenweise unbeachtet die vielen kleinen mittelst&#228;ndischen Unternehmen im Sumpf der Wirtschaftskrise unter.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Erst trifft es noch einen Fernbekannten, irgendwann deinen Nachbarn und dann, ganz unvermutet! &#8230; dich selbst.<br />
Zack! &#8230; und  „pl&#246;tzlich“ bist du arbeitslos.<br />
Schwups! &#8230; und &#8220;pl&#246;tzlich&#8221; ist deine Arbeitskraft, deine Erfahrung, dein Engagement nichts mehr wert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es war vor fast genau drei Wochen, als ich morgens wie eh und je meinen Arbeitsplatz aufsuchend, noch nicht erahnte, das dies mein letzter Arbeitstag sein w&#252;rde.<br />
„Betriebsbedingt!“ bekam ich, auf eine Erkl&#228;rung wartend, zu h&#246;ren.<br />
Wumms! Nur ein Wort!<br />
Auf einmal hast du nichts mehr zu tun, nichts mehr zu sagen und  schlussendlich auch nichts mehr zu verlieren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">„Sie k&#246;nnen jetzt sofort gehen! Viel Gl&#252;ck! Auf Wiedersehen.“  Hmmm ja! &#8230; „Auf Wiedersehen?!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Nat&#252;rlich w&#228;re ich sehr naiv gewesen, h&#228;tte ich nicht schon vorher bemerkt, dass die Auftragslage schlecht aussieht. Dass es &#252;ber kurz oder lang nichts mehr zu tun, schlimmer noch, nichts mehr an Arbeitsleistung zu bezahlen gibt.<br />
Man tut gut daran, das habe ich auch dieses Mal wieder gelernt, nicht aus Bequemlichkeit seine Augen, seine &#8220;Sp&#252;rnase&#8221; oder gar seinen Verstand zu verschlie&#223;en. Es ist gut zu wissen, wo man als n&#228;chstes hingehen will, wenn das eigene Angestelltenverh&#228;ltnis einem selbst oder jemand Anderem nicht mehr gef&#228;llt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Den K&#252;ndigungspapieren entsprechend beginnt mit dem neuen Jahr meine ganz pers&#246;nliche Arbeitslosigkeit und ich m&#246;chte diesen neuen Lebensabschnitt mit euch teilen.<br />
Selbst wenn ich auch ein wenig traurig zu meiner alten Arbeitsstelle zur&#252;ckblicke, so sehe ich in dem Abschied eben auch einer riesige Chance: Die einzigartige M&#246;glichkeit, mich und meine  Tr&#228;ume zu verwirklichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ich m&#246;chte kein Miesmacher sein, der alles Schlechte nur noch schlimmer redet. Ich m&#246;chte anpacken! Loslegen! Dem Gl&#252;ck in die Bluse fassen. Jetzt endlich den n&#246;tigen Mut zur Ver&#228;nderung finden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Daher lade euch ich ein, mich bei meinen Weg in die Selbst&#228;ndigkeit &#8211; beim Siegen, beim Verlieren, und beim Wiederaufstehen zu begleiten. Auch wenn dieser Blog urspr&#252;nglich nie daf&#252;r gedacht war, so soll er doch ab heute Geschichten aus meinem „neuen Leben“ erz&#228;hlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Von nun an wei&#223; ich genauso wenig wie du, wie sich mein Leben entwickeln wird. Es w&#252;rde mich dennoch freuen, wenn du mir und den anderen Lesern dabei zuschaust, wie aus einem Ende ein neuer Anfang wird.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8yGJhTbEEZM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/8yGJhTbEEZM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Beziehe deine eigene Stellung!</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2009/11/beziehe-deine-eigene-stellung/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 06:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kannst du dir vorstellen, in einer Sache grundlegend falsch zu liegen und trotzdem zu gewinnen?
Ich schon! Es passiert mir fast t&#228;glich.  Ich vertrete h&#228;ufig eine These, die sich sp&#228;ter als Irrtum erweist, w&#228;hle zwischen zwei M&#246;glichkeiten nicht selten die falsche und lerne viel zu oft meine eigenen Grenzen kennen. Ich halte das Steuer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kannst du dir vorstellen, in einer Sache grundlegend falsch zu liegen und trotzdem zu gewinnen?</p>
<p>Ich schon! Es passiert mir fast t&#228;glich.  Ich vertrete h&#228;ufig eine These, die sich sp&#228;ter als Irrtum erweist, w&#228;hle zwischen zwei M&#246;glichkeiten nicht selten die falsche und lerne viel zu oft meine eigenen Grenzen kennen. Ich halte das Steuer in der Hand und fahre damit vollends gegen die Wand. Du magst mich f&#252;r verr&#252;ckt halten, aber ich beginne es sogar langsam zu genie&#223;en.<br />
Schlie&#223;lich unterscheide ich mich hierbei von vielen anderen Menschen. Ich beziehe zu einem Thema Stellung, selbst wenn ich bewusst dabei Gefahr laufe mich zu irren. Was kann daran nur verr&#252;ckt sein?</p>
<p>Wer keine Meinung bezieht, muss weder gr&#252;ndlich nachdenken noch sich informieren. Er muss nicht zwischen verschiedenen M&#246;glichkeiten abw&#228;gen, sondern l&#228;sst einfach andere f&#252;r sich entscheiden.<br />
Auf einem Fussballfeld aber macht er sich nicht zum Spieler, sondern lediglich zum Spielball. Er tr&#228;gt nicht aktiv zum Verlauf des Spiels bei, sondern wird einfach nur getreten und l&#228;sst den Lauf der Dinge &#252;ber sich ergehen. Schlimmer noch: ihm ist oft sogar das Spielergebnis egal. Es bedeutet ihm nichts!<br />
Wer sich zu keiner Seite bekennt, kann weder gewinnen noch verlieren, sondern muss zwangsl&#228;ufig dem Geschehen emotionslos zusehen.</p>
<p>Wer keine Stellung bezieht:</p>
<ul>
<li>kann nichts dazu lernen</li>
<li>ist leicht manipulierbar und l&#228;sst sich von jedem Windwechsel beeinflussen</li>
<li>tr&#228;gt nichts aktiv zur Ver&#228;nderung der Welt bei</li>
<li>fordert nichts ein</li>
<li>wei&#223; h&#228;ufig nicht was er will</li>
<li>verfolgt oft keine eigenen Ziele</li>
<li>braucht sich sp&#228;ter nicht mit „h&#228;tte“, „w&#228;re“ und „k&#246;nnte“ herausreden</li>
<li>kann gleich im Bett liegen bleiben</li>
</ul>
<p>Viele Menschen glauben, es w&#228;re besser, gar keine Meinung zu haben, als v&#246;llig auf dem Holzweg zu gehen.<br />
<em>Ist es aber wirklich schlimmer die falsche Meinung zu beziehen, als gar keine? Ist man tats&#228;chlich frei davon, sich zu irren, wenn man sich immer aus allem raush&#228;lt?</em></p>
<p>Der Angst ergeben, die eigene Meinung k&#246;nnte sich sp&#228;ter einmal als falsch herausstellen, scheuen viele Menschen oft eine konkrete Position. Sie erliegen dem Irrglauben noch nicht gen&#252;gend Wissen &#252;ber das diskutierte Thema gesammelt zu haben. Ich kenne jedoch keine bessere M&#246;glichkeit sein Wissen zu vertiefen, als selber zu einem Thema Stellung zu beziehen. Sich &#252;ber etwas eine eigene Meinung zu bilden, bedeutet, sich ernsthaft um ein Thema Gedanken zu machen und sich bewusst mit der Materie auseinander zu setzen. Wer seine eigene Meinung wichtig nimmt, lernt sich und seine Gedanken- sowie Gef&#252;hlswelt ernst zu nehmen. Er nimmt sein Leben bewusster wahr als andere.</p>
<p>Vielleicht lernt man so auf der einen Seite schneller seine Grenzen kennen, gewinnt aber auf der anderen Seite immer pers&#246;nlich  dabei.<br />
Wer mit seiner Meinung falsch liegt, tr&#228;gt etwas zur Ver&#228;nderung der eigenen Umwelt bei,  selbst wenn es nur die These ist, die das f&#252;r dich passende Gegenargument liefert.</p>
<p>So erlaube ich mir die Frage: Willst du lieber getreten werden oder aktiv am Spielverlauf teilnehmen? Egal wie du die Sache auch siehst, dies ist die erste M&#246;glichkeit deine eigene Stellung zu beziehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verschenke ernstgemeinte Aufmerksamkeit!</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2009/10/verschenke-deine-aufmerksamkeit/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 08:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oftmals haben wir ganz konkrete und wohl &#252;berlegte Vorstellungen, was Gl&#252;ckseligkeit f&#252;r uns bedeutet. Einmal danach befragt, sprudeln aus unserem Kopf nur so die Ideen, welche Dinge wir jetzt eigentlich nur noch zu unserem endg&#252;ltigen Gl&#252;ck br&#228;uchten.
Merkw&#252;rdigerweise h&#228;lt es unser Herz jedoch mit der selben Frage ganz anders. Es kennt keine Antworten, es f&#252;hlt sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oftmals haben wir ganz konkrete und wohl &#252;berlegte Vorstellungen, was Gl&#252;ckseligkeit f&#252;r uns bedeutet. Einmal danach befragt, sprudeln aus unserem Kopf nur so die Ideen, welche Dinge wir jetzt eigentlich nur noch zu unserem endg&#252;ltigen Gl&#252;ck br&#228;uchten.</p>
<p>Merkw&#252;rdigerweise h&#228;lt es unser Herz jedoch mit der selben Frage ganz anders. Es kennt keine Antworten, es f&#252;hlt sie einfach!</p>
<p>Erinnere dich beispielsweise an all jene Leute, die dir heute eine gro&#223;e oder kleine Freude bereitet haben.<br />
Was haben dir diese Leute genau gegeben?<br />
Haben Sie dir ein Auto geschenkt? Dir das Geld f&#252;r deinen lang geplanten Urlaub gegeben? Oder dir deinen Traumjob angeboten?<br />
Wahrscheinlich nicht.<em> </em></p>
<p><em>Warum aber denkst du dann mit einem L&#228;cheln an sie zur&#252;ck?</em></p>
<p>Es sind meist nur Kleinigkeiten, die jemand Anderen zu unserem pers&#246;nlichen Gl&#252;cksbringer machen. Der Schl&#252;ssel, den sie f&#252;r das  Schloss zu unserem pers&#246;nlichen Gl&#252;ck in der Hand hielten, ist nur ganz unscheinbar: Es war ihre ernstgemeinte Aufmerksamkeit.</p>
<p>Egal als ob Baby oder als alter Mensch streben wir t&#228;glich nach unserer Dosis Aufmerksamkeit. Wir freuen uns genauso &#252;ber unsere Mutter, die uns in den Arm nimmt, wie   &#252;ber die unerwarteten Geste eines Fremden, der uns mit seiner Anteilnahme Freude an unserem Da-Sein zeigt.<br />
<strong>Aufmerksamkeit ist eines der sch&#246;nsten Dinge, die wir uns vorstellen k&#246;nnen.</strong></p>
<p>Dennoch verteilen wir dieses Geschenk viel seltener, als wir danach streben. <em>Warum aber, wenn es uns doch selber so gl&#252;cklich macht?</em></p>
<p>In den wenigsten F&#228;llen nehmen wir uns tats&#228;chlich vor, damit zu geizen. Wir messen nur h&#228;ufig den Erfolg unserer verschenkten Hingabe in verkl&#228;rten Ma&#223;st&#228;ben.<br />
Wohlwollen muss nicht immer gleich mit einem Griff in die Geldb&#246;rse verbunden sein. Viel mehr als &#252;ber den Blumenstrau&#223; oder den besonders edlen Wein, freut sich der Beschenkte oft einfach nur &#252;ber unsere Zuvorkommenheit.</p>
<p>Aufmerksamkeit braucht keine teuren Geschenke und schon gar keinen gut begr&#252;ndeten Anlass. Sie sollte eher viel flie&#223;ender in unseren Alltag &#252;bergehen. M&#246;glichkeiten daf&#252;r schenkt uns der Tag viele, wir m&#252;ssen nur ein klein wenig hinschauen:</p>
<ul>
<li>Hilf einer Frau, die mit ihrem Kinderwagen vor einer un&#252;berwindbaren Treppe steht.</li>
<li>Frage jemanden, ob du helfen kannst, wenn er unsicher vor einem Stadplan steht.</li>
<li>Biete deine Hilfe an, wenn jemand vor einem scheinbar unl&#246;sbaren Problem steht, das du ohne gro&#223;en Aufwand l&#246;sen kannst.<br />
Zum Beispiel wenn jemand nerv&#246;s vor einem Fahrscheinautomaten steht, weil er/sie nicht wei&#223;, wie dieser funktioniert oder der Automat das Geld nicht annimmt.</li>
<li>L&#228;chle zur&#252;ck, wenn dich jemand anschaut.</li>
<li>Warte mit dem Fahrstuhl, wenn noch jemand mit dir mitfahren will.</li>
<li>Hebe etwas auf, das jemandem heruntergefallen ist.</li>
</ul>
<p>Probiere es aus! Vielleicht sogar schon heute. Du wirst dich wundern, wie gut sich das anf&#252;hlt.<br />
Als Dankesch&#246;n begegnet dir schlie&#223;lich ein Geschenk, dass du eben noch selber verteilen wolltest: ernst gemeinte Aufmerksamkeit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der ber&#252;hmte Tropfen auf den hei&#223;en Stein.</title>
		<link>http://www.adrabbit.de/wordpress/2009/10/der-beruhmte-tropfen-auf-den-heisen-stein/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oftmals sind Lebensl&#252;gen nicht nur tief in uns, sondern bereits h&#228;ufig in unserem Sprachgebrauch verankert. Ich kenne jedoch keine Gesetzm&#228;&#223;igkeit, die beweist, dass ein Sprichwort, sofern es nur oft genug wiederholt wurde, allgemein g&#252;ltiges und nicht mehr zu hinterfragendes Wissen erreicht.
Ganz konkret reibe ich mich in diesem Sinne an dem Selbstbetrug: „Da kann man eh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oftmals sind Lebensl&#252;gen nicht nur tief in uns, sondern bereits h&#228;ufig in unserem Sprachgebrauch verankert. Ich kenne jedoch keine Gesetzm&#228;&#223;igkeit, die beweist, dass ein Sprichwort, sofern es nur oft genug wiederholt wurde, allgemein g&#252;ltiges und nicht mehr zu hinterfragendes Wissen erreicht.</p>
<p>Ganz konkret reibe ich mich in diesem Sinne an dem Selbstbetrug: „Da kann man eh nichts machen. <strong>Das ist nur ein Tropfen auf den hei&#223;en Stein.</strong>“.</p>
<p>Wie oft haben wir nicht schon selber diese „Volksweisheit“ verwendet, ohne ein einziges Mal dar&#252;ber nachzudenken, welche negative Kraft in ihr steckt.</p>
<p>Seien wir aber ehrlich. W&#252;rden wir jeden Morgen aufs Neue aufstehen, wenn wir folgende Gedankeng&#228;nge h&#228;tten?</p>
<ul>
<li>Ich alleine kann sowieso nichts ver&#228;ndern.</li>
<li>Die Sache ist ohne jegliche Sicht auf Erfolg.</li>
<li>Das macht doch alles keinen Sinn.</li>
<li>Ob ich da jetzt mithelfe oder nicht, ver&#228;ndert doch eh nichts.</li>
<li>Mein Eintreten und Aufbegehren ist irrelevant.</li>
<li>Man braucht es erst gar nicht versuchen.</li>
<li>Es ist zum Scheitern verurteilt.</li>
<li>Mein Wirken ist nicht wichtig.</li>
<li>Ich bin nicht wichtig.</li>
<li>Das hat alles keine Auswirkungen.</li>
</ul>
<p><em>Oder ist es nicht vielmehr die Gewissheit, die unseren Alltag so lebenswert macht, dass all unser Handeln und Nichthandeln Konsequenzen f&#252;r uns und unsere Mitmenschen hat?</em></p>
<p>Wie unerm&#252;dliche Wissenschaftler erproben wir jeden Tag aufs Neue in unserem Labor, das wir Leben nennen,  unsere vielen kleinen Ideen zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Dabei handeln wir stets nach den selben Prinzipien:  Zuerst geben wir, dann nehmen wir! Nur wenn wir es versuchen, k&#246;nnen wir auch gewinnen!</p>
<p>Genau das ist der Deal, den wir mit jedem Herzschlag unseres Lebens eingehen!</p>
<p><em>Warum verraten wir dann aber unser Weltbild, wenn es um Dinge geht, die wirklich wichtig und nicht nur von unserem pers&#246;nlichen Interesse sind?</em></p>
<p>Das passiert, weil wir oft den einfacheren Weg gehen. Wir leben in dem Glauben, uns schon reichlich aus dem &#8220;Topf&#8221; der Verantwortung bedient zu haben. Schlie&#223;lich fallen uns auf Anhieb hundert Sachen ein, um die wir uns bereits gesorgt oder noch zu sorgen haben.<br />
Oftmals verwechseln wir dabei jedoch Verantwortungen mit Verpflichtungen. Beide unterscheiden sich jedoch in einem grundlegenden Ma&#223;e: <strong>Verpflichtungen kann man aufl&#246;sen, Verantwortungen jedoch nicht.</strong></p>
<p>&#220;bernehmen wir f&#252;r etwas Verantwortung, so buckeln wir auch immer die Last, daran scheitern zu k&#246;nnen. Wer ohne Verantwortung lebt, lebt scheinbar leichter. Wer nichts tut, kann auch keine Fehler machen.</p>
<p><em>Kann man sich aber wirklich immer den Wirkungskreis seiner Verantwortung aussuchen? Oder treffen wir nicht vielmehr die Auswahl zwischen Hin~ oder Wegsehen,  zwischen Hin~ oder Wegh&#246;ren?</em></p>
<p>Ich pers&#246;nlich glaube an den Grundsatz, dass winzig kleine Dinge die Welt grundlegend ver&#228;ndern k&#246;nnen oder um es in den Bildern der genannten Phrase zu sagen: Ich glaube an die Kraft des kleinen Tropfens.</p>
<p>Wer nur einmal beobachtet hat, wie ein einzelner Wassertropfen in einer Regenpf&#252;tze Wellen schlagen kann, behauptet nicht ernsthaft, dass ein Tropfen keine Reaktionen ausl&#246;st.<br />
Wer einmal selber zum Werkzeugkasten oder zur Chemiekeule greifen musste, weil viele ausdauernde Wassertropfen seinen Wasserhahn oder seinen Wasserkocher verkalkt haben, der kann nicht verleugnen, dass die Kraft des Tropfens in seiner Best&#228;ndigkeit und Ausdauer liegt.</p>
<p>Auf einem hei&#223;en Stein kann der einzelne Tropfen vielleicht nicht urpl&#246;tzlich sehr viel auswirken. Er kann aber gewiss zu Dampf werden und so selber eine neue Qualit&#228;t gewinnen. <strong>Wenn sich der Stein nicht von jetzt auf gleich ver&#228;ndert, dann aber du!</strong></p>
<p>Bitte glaube mir: Du wirst immer davon profitieren,  wenn du deine Verantwortungen ernst nimmst. Daf&#252;r gibt es keine Ausnahme.<br />
Dabei f&#228;ngt man jedoch immer mit dem ersten kleinen Schritt an.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Du hast die Macht!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 13:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hast du jemals dar&#252;ber nachgedacht, wie du die Welt ver&#228;ndern w&#252;rdest, wenn du reich und m&#228;chtig w&#228;rst?
Warum hast du dann damit aufgeh&#246;rt?
Ich sage es dir ganz ehrlich: Seit nunmehr 26 Jahren bin ich einem Trugschluss aufgesessen. Einem Trugschluss, den ich es leid bin, weiter zu verfolgen.
Wer immer alles auf „die da oben“ schiebt, macht sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hast du jemals dar&#252;ber nachgedacht, wie du die Welt ver&#228;ndern w&#252;rdest, wenn du reich und m&#228;chtig w&#228;rst?</em><br />
Warum hast du dann damit aufgeh&#246;rt?</p>
<p>Ich sage es dir ganz ehrlich: Seit nunmehr 26 Jahren bin ich einem Trugschluss aufgesessen. Einem Trugschluss, den ich es leid bin, weiter zu verfolgen.</p>
<p>Wer immer alles auf „die da oben“ schiebt, macht sich selbst zum Unterlegenen. Wer stets die Verantwortung bei den BigPlayern sucht, macht sich selber klein. Wer immer nur den Herrschenden die Schuldfrage stellt, presst sich selber in die Rolle des Opfers.</p>
<p><em>Wann bist du reich? Wann bist du m&#228;chtig?</em></p>
<p>Es geht nicht darum, ein gro&#223;es Amt zu besetzen oder vor einem gro&#223;en Publikum zu wirken. Wichtig ist, nur sich selbst in die Verantwortung zu nehmen, ohne dabei st&#228;ndig auf die Anderen zu zeigen. Es f&#228;llt den meisten Menschen schwer sich einzugestehen, dass man, so wie man ist, eine Menge ver&#228;ndern kann. Die Stimme aber, die einem dabei widerspricht, ist oft nur der Schutzmantel der eigenen Bequemlichkeit.</p>
<p>Meine Wahrheit ist: Du bist reich und m&#228;chtig! Heute! Genauso so wie du bist!<br />
Wenn du magst, kannst du noch heute dein Leben und das deiner Mitmenschen ver&#228;ndern.</p>
<p>Alles was du daf&#252;r brauchst, ist der Wille, deine alten Denkmuster zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu revidieren. Kritik ver&#228;ndert niemals die Welt! Leitest du aber die Energie deiner Schuldzuweisungen in ein paar winzige Schritte pers&#246;nlicher Selbstverantwortung um, so k&#246;nnen wir gemeinsam die Welt ver&#228;ndern.</p>
<p>Ich bin davon &#252;berzeugt, dass viele Kleinigkeiten in der Summe etwas Gigantisches ergeben, das man selbst kaum zu glauben vermochte.</p>
<p>Als Beispiel m&#246;chte ich dir vier Dinge nennen, die du sofort machen kannst, um deine Welt ein klein wenig zu ver&#228;ndern:</p>
<ul>
<li><strong>Rufe jemanden an und sage ihm/ihr, dass du sie von ganzem Herzen lieb hast.</strong> Du kannst auch eine lang aufgeschobene Entschuldigung nachholen oder dich bei jemandem f&#252;r seine/ihre Hilfe bedanken.</li>
<li><strong>Spende einen Euro f&#252;r ein Projekt, das dir am Herzen liegt.</strong> Ob du es glaubst oder nicht, ein Euro kann vieles auf der Welt bewegen. Spende das Geld f&#252;r etwas, was dir wirklich wichtig ist oder dich tagt&#228;glichen bei deiner Arbeit unterst&#252;tzt. Das kann zum Beispiel eine OpenSource-Software wie <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/contribute/" target="_blank">Firefox</a> oder eine Webseite wie <a href="https://secure.wikimedia.de/spenden/" target="_blank">Wikipedia</a> sein.</li>
<li><strong>Klebe an deinen Briefkasten einen Zettel: „Bitte keine Werbung einwerfen!“.</strong> Tag f&#252;r Tag werden Millionen Tonnen Papier bedruckt, obwohl die meisten Menschen die bedruckten Prospekte achtlos vom Briefkasten aus direkt in den Papierkorb werfen.</li>
<li><strong>Schalte alle Ger&#228;te in deiner Wohnung aus, die auf Standby stehen ohne dass du sie heute noch benutzen wirst. </strong>Diese Ger&#228;te fressen Strom und Energie, obwohl du sie gar nicht ben&#246;tigst. Energie ist jedoch kein Geschenk des Himmels, sondern muss sorgsam verwaltet werden.</li>
</ul>
<p>Versuche es! Verstehe die Macht der Gegenwart!<br />
Nur im hier und jetzt k&#246;nnen wir etwas in unserer Welt ver&#228;ndern. Daf&#252;r m&#252;ssen wir nicht erst bis zum n&#228;chsten Neujahrsfest warten.<br />
Lass uns zusammen loslegen. <strong>Jetzt oder nie!</strong></p>
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