Hast du jemals darüber nachgedacht, wie du die Welt verändern würdest, wenn du reich und mächtig wärst?
Warum hast du dann damit aufgehört?
Ich sage es dir ganz ehrlich: Seit nunmehr 26 Jahren bin ich einem Trugschluss aufgesessen. Einem Trugschluss, den ich es leid bin, weiter zu verfolgen.
Wer immer alles auf „die da oben“ schiebt, macht sich selbst zum Unterlegenen. Wer stets die Verantwortung bei den BigPlayern sucht, macht sich selber klein. Wer immer nur den Herrschenden die Schuldfrage stellt, presst sich selber in die Rolle des Opfers.
Wann bist du reich? Wann bist du mächtig?
Es geht nicht darum, ein großes Amt zu besetzen oder vor einem großen Publikum zu wirken. Wichtig ist, nur sich selbst in die Verantwortung zu nehmen, ohne dabei ständig auf die Anderen zu zeigen. Es fällt den meisten Menschen schwer sich einzugestehen, dass man, so wie man ist, eine Menge verändern kann. Die Stimme aber, die einem dabei widerspricht, ist oft nur der Schutzmantel der eigenen Bequemlichkeit.
Meine Wahrheit ist: Du bist reich und mächtig! Heute! Genauso so wie du bist!
Wenn du magst, kannst du noch heute dein Leben und das deiner Mitmenschen verändern.
Alles was du dafür brauchst, ist der Wille, deine alten Denkmuster zu hinterfragen und gegebenenfalls auch zu revidieren. Kritik verändert niemals die Welt! Leitest du aber die Energie deiner Schuldzuweisungen in ein paar winzige Schritte persönlicher Selbstverantwortung um, so können wir gemeinsam die Welt verändern.
Ich bin davon überzeugt, dass viele Kleinigkeiten in der Summe etwas Gigantisches ergeben, das man selbst kaum zu glauben vermochte.
Als Beispiel möchte ich dir vier Dinge nennen, die du sofort machen kannst, um deine Welt ein klein wenig zu verändern:
- Rufe jemanden an und sage ihm/ihr, dass du sie von ganzem Herzen lieb hast. Du kannst auch eine lang aufgeschobene Entschuldigung nachholen oder dich bei jemandem für seine/ihre Hilfe bedanken.
- Spende einen Euro für ein Projekt, das dir am Herzen liegt. Ob du es glaubst oder nicht, ein Euro kann vieles auf der Welt bewegen. Spende das Geld für etwas, was dir wirklich wichtig ist oder dich tagtäglichen bei deiner Arbeit unterstützt. Das kann zum Beispiel eine OpenSource-Software wie Firefox oder eine Webseite wie Wikipedia sein.
- Klebe an deinen Briefkasten einen Zettel: „Bitte keine Werbung einwerfen!“. Tag für Tag werden Millionen Tonnen Papier bedruckt, obwohl die meisten Menschen die bedruckten Prospekte achtlos vom Briefkasten aus direkt in den Papierkorb werfen.
- Schalte alle Geräte in deiner Wohnung aus, die auf Standby stehen ohne dass du sie heute noch benutzen wirst. Diese Geräte fressen Strom und Energie, obwohl du sie gar nicht benötigst. Energie ist jedoch kein Geschenk des Himmels, sondern muss sorgsam verwaltet werden.
Versuche es! Verstehe die Macht der Gegenwart!
Nur im hier und jetzt können wir etwas in unserer Welt verändern. Dafür müssen wir nicht erst bis zum nächsten Neujahrsfest warten.
Lass uns zusammen loslegen. Jetzt oder nie!








Mich würde interessieren, warum Menschen so bequemlich sind. Waren wir das schon immer? Sind wir es geworden? Seit der Globalisierung bzw. Industrialisierung? Gibt es Menschen auf dieser Welt die weniger bequemlich sind als Andere? Lässt sich Bequemlichkeit messen? Gibt es Mittel gegen Bequemlichkeit? Was reisst uns aus der Bequemlichkeit und was verstärkt sie?
Meine eigene Bequemlichkeit ist wie fahren mit angezogener Handbremse. Immer wenn ich sie löse, fühle ich mich oft unsicher. Bequemlichkeit wird auch regelmäßig vor Dingen geschoben, die uns in Wirklichkeit einfach Angst machen.
Den Mut haben sich Bequemlichkeit nicht zu leisten, vllt. ist das ein Ansatz?!